Förderung traditionsgemäßer Vereine durch Raiba

Der KBV Goode Trüll Upgant-Schott durfte sich für das Jahr 2018
über eine finanzielle Förderung traditionsgemäßer Vereine erfreuen.
Die Raiffeisen-Volksbank Fresena verteilt jedes Jahr ihre regionalen Gewinnsparerträge
an Vereine aus. Dieses Mal durften die Boßelvereine davon profitieren.
Die Höhe des Betrages richtete sich nach der Stärke der Jugend im Verein.
So durften im festlichen Rahmen am Freitag, den 18.01.2019 Hilko und Britta
den Scheck für unseren Verein in Empfang nehmen.
Wir freuen uns sehr über diese unglaubliche Summe!

Schönste Adventsfeier der letzten Jahre.

Goode Trüll Upgant-Schott e.V.
Schönste Adventsfeier der letzten Jahre.

(Upgant-Schott) Goode Trüll hatte seine Senioren zur „Adventsfeier Ü65“
in ihr Goode Trüll Huus eingeladen und alle kamen.


Die 1. Vorsitzende Melanie Maas betonte in ihrer Begrüßung, dass sie Wert darauf legt, dass die älteren und die jüngeren Generationen gemeinsam den Verein aufrecht erhalten. Ihr Dank ging an die Älteren für ihre Treue zu Goode Trüll und den jetzigen jüngeren Mitgliedern für ihr Engagement. Der ehemalige Vereinsvorsitzender Hinni Beninga führte routiniert durch den Nachmittag.

Die musikalische Begleitung übernahm die Musikgruppe „Die drei lustigen Fünf“, die mit plattdeutschen und hochdeutschen Liedern für eine festliche angenehme adventliche Stimmung sorgte. Bei den bekannten Advents- und Weihnachtsliedern konnten alle mitsingen. Bei kleinen rührenden Geschichten hörten alle andächtig zu. Es blieb auch reichlich Zeit für Gespräche und Auffrischen alter Erinnerungen.

Bei Tee, Kaffee und selbst gebackenen Torten und Kuchen, Punsch und anderen Getränken war schnell eine sehr schöne vorweihnachtliche Atmosphäre geschaffen. Alle waren sich einig, dass diese Adventsfeier eine der Schönsten der letzten Jahre war.

Friesensportler halten Brauchtum und Traditionen hoch

Friesensportler halten Brauchtum und Traditionen hoch

Junge Mitglieder werden kontinuierlich eingebunden

Eltern und Großeltern sind beim „Plattdeutsch proten“ gefragt .

(Upgant-Schott) Viele Klootschießer- und Boßelvereine haben es sich zur Aufgabe gemacht, ostfriesische Traditionen zu pflegen und zu erhalten. Die Mitglieder bemühen sich eifrig, dass diese nicht in Vergessenheit geraten. Das haben sich auch die die Friesensportler von „Goode Trüll“ in Upgant-Schott auf ihre Fahnen geschrieben.

Ein wichtiger Ansatz ist dabei die plattdeutsche Sprache. Sie ist bei allen Versammlungen und sonstigen Verbands- oder Vereinsveranstaltungen wie selbstverständlich die „Amtssprache“. Bei den Wettkämpfen ist die ostfriesische Sprache „ein Muss“. Mit den eigenen Mannschaftskollegen und mit den Gegnern wird generell plattdeutsch gesprochen.

„Die Jugendbetreuer und die Gruppenführer geben unsere Muttersprache an unseren Nachwuchs weiter. Etliche Kinder und Jugendliche bringen zwar Vorkenntnisse aus dem Elternhaus mit; in der Gruppe plattdeutsch zu sprechen ist manchmal dann doch problematisch“ teilt der Pressesprecher Hinrich Beninga aus Upgant- Schott mit. Er appelliert an die Eltern und Großeltern mitzuhelfen, dass diese eigenständige schöne Sprache überlebt, nicht mittelfristig ausstirbt und die Kinder und Enkel zwei- oder. mehrsprachig aufwachsen.

Das Saterfriesische wird inzwischen nur noch von ca. 2500 (!) Menschen in Scharrel-Saterland, Ramsloh im Kreis Cloppenburg gesprochen. Der aus Boston, USA, stammende deutsch-amerikanischer Germanist und prominente Sprachenforscher Prof. Dr. Maron Ford, Leer, hat einmal gesagt: „Ihr müsst die Sprache zeigen……! Das Plattdeutsche als eigenständige Sprache ist ein seltenes Kulturgut und muss erhalten bleiben. Wenn wir aufhören, unsere Muttersprache an nachfolgende Generationen weiter zu geben, ist es so, als wenn wir einem Apfelbaum die Wurzeln abhacken; der Baum stirbt“. Das sollten sich die Ostfriesen zu Herzen nehmen.

Einige Vereinsmitglieder sind auch Mitglieder im Verein „Oostfreeske Tal“ der Ostfriesischen Landschaft Aurich. Von dort kommen viele Impulse, die mithelfen, dass die plattdeutsche Sprache wieder „in“ ist, nach dem Motto: „Doon deit lehren“. Kindergärten, wie „De Rummelpott“ in Upgant-Schott und andere beteiligen sich mit Erfolg an dem Erhalt von ostfriesischem Brauchtum. In den Stuhlkreisen wird platt gesprochen, plattdeutsche Lieder, z.B. für das Martinisingen oder für Sünnermarten eingeübt.

Als eine besondere ostfriesische Veranstaltung Anfang Dezember finden am Vorabend zum Nikolaustag, dem „Sünnerklaasfest“, die traditionellen öffentlichen Verknobelungen in den Bäckereien, Gaststätten und Vereinen statt. Diese Veranstaltungen entwickelten sich in ganz Ostfriesland vor mehr als 100 Jahren aus einem holländischen Seefahrerbrauch.

An mehreren Tischen werden Back- und Konditoreierzeugnisse sowie Süßigkeiten und Wurstwaren verknobelt. Ein Extratisch für die Kinder ist meistens ebenfalls eingerichtet.

Am Mittwoch, dem 5. Dezember um 17.00 Uhr öffnet das Goode Trüll Huus im Mühlenloog für alle, die sich dieses ostfriesische Spektakel nicht entgehen lassen wollen, seine Türen. Ein „plattdeutscher Treff am Tresen für alle“ findet natürlich parallel dazu auch statt. Für Einheimische, Zugereiste und Nichtostfriesen ist dieser Abend eine willkommene Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, Neuigkeiten zu erfahren und gute Gespräche zu führen.

Unsere erste Mannschaft Männer I startet die neue Saison in neuen Trainingsanzügen.

Unsere erste Mannschaft Männer I startet die neue Saison in neuen Trainingsanzügen.

Mit neuen Trainingsanzügen und Trikots geht unsere erste Mannschaft die „Aktion Klasse erhalten“ in der Boßelbezirksklasse an.

Ermöglicht haben es zwei Sponsoren.

EDEKA-Kruse aus Marienhafe und
„Heino ́s Handwark“ aus Upgant-Schott
haben der Mannschaft bei der Übergabe viel Erfolg gewünscht.

Beide Sponsoren sind seit vielen Jahren aktive Mitglieder bei uns.

Pressebericht zum 6.Schottjer Boßelmarathon

Goode Trüll Upgant-Schott e.V.

Sechster Schottjer Boßelmarathon in Upgant-Schott wieder ein großer Erfolg.

Jugendpokal geht nach Neu-Ekels in den Kreisverband Aurich

Noord Norden gewinnt mit Bestleistung den Herren-Pokal

Zwei Titelverteidiger wieder erfolgreich

(Upgant-Schott) Mit einem neuen großen Helferstab haben die beiden Hauptorganisatoren Britta Cassens und Christoph Ecker das 6. Schottjer Marathonboßeln bei Goode Trüll in Upgant-Schott zu einem Highlight werden lassen. Die Entscheidung, in diesem Jahr diese Veranstaltung auf einen Samstag vorzuverlegen, erwies sich letztendlich als richtig. Mehr als 100 Werferinnen und Werfer, darunter etablierte Boßler aber auch Hobbysportler beteiligten sich an diesem Sommerevent. Viele Gruppen wurden vom Diekena ́s Shuttlebus von Marienhafe zur Schottjer Piepe abgeholt. Sogar die Freiwillige Feuerwehr Upgant- Schott spielte mit und füllte entlang des Straße diverse große Kübel mit „Kühlwasser“.

Entlang der ca. 10 Kilometer langen Rundstrecke waren Wohlfühloasen platziert, die zwischendurch zum Verweilen einluden. Dort war Gelegenheit gegeben, mit den Friesensportfreunden, die sich im Punktspielbetrieb aufgrund verschiedener Alters- und Leistungsklassen eher selten sehen, entspannt zu fachsimpeln. Es kam hin und wieder zu einem regelrechten Klassentreffenflair. Zum Glück hatte der Wettergott bis auf einen kurzen Regenschauer auch noch ein Einsehen und sorgte somit für bestes Upgant-Schottjer Boßelwetter. Es herrsche an der gesamten Strecke eine besonders gute und relaxte Stimmung.

Auf dem Parkplatz „An der Abelitz“ war das sehr stark motivierte 18-köpfige Orgateam ab ca. 11.00 Uhr gefordert, um die Gruppen mit den Startkarten und Warnwesten ausgerüstet, auf die Strecke zu schicken, nicht bevor alle mit Kaffee und Kaltgetränken versorgt waren.

Ach ja, geboßelt wurde auch noch: Nach der kurvenreichen breiten Anfangsstrecke wurde an der Abzweigung Wirdumer Neuland die Straße schmal und schmaler. Hinzu kam, dass die Asphaltdecke löcherig wurde; eine Herausforderung für jeden Werfer, besonders für die zahlreichen Hobbyboßler. Aber genau das macht dieses Treffen zu einer Besonderheit, alle sollten in etwa gleiche Chancen haben. Dieses nicht ganz ernst zu nehmende Treffen sollte genau nach diesem Muster ablaufen, und das tat es dann auch. Einige Teilnehmer bedauerten, dass diese Veranstaltung im letzten Jahr ausfallen musste, und hofften, dass sie jetzt jedes Jahr stattfinden möge. Dieser Wunsch ist genug Motivation für Mitglieder des Orgateams, die schon jetzt die ersten Planungen für 2018 vorantreiben. Die wochenlange Vorbereitung hat sich gelohnt. Jedes einzelne Mitglied dieser extra für dieses Veranstaltung gebildeten Gruppe hat ganze Arbeit geleistet.

Neben den Gruppen von „Goode Trüll“ aus Upgant-Schott waren die Vereine „Noord“ Norden, „Fix Vörut“ Osterhusen/Canhusen/Loppersum, „Achterup“ Westermarsch, „Free Bahn“ Rechtsupweg, „Freesensport“ Osteel, „Bahn free“ Großheide und „Friesland“ Neu-Ekels aus dem benachbarten Kreisklootschießerverband Aurich am Start.

Die Hobbygruppen „Dart-Club-Marktschänke-Happy-Place“ und „Dynamo Tresen“ konnten sich erwartungsgemäß nicht in die jeweilige Spitzengruppe einsortieren, hatten dafür aber großen Spaß. Die wuchtige „Rote Laterne“ ging schließlich an die erste Mannschaft der Marienhafer Dartspieler mit den meisten absolvierten Würfen (123)

Die Siegerehrung wurde vor großer Kulisse im Goode Trüll Huus von der Übungsleiterin und Organisatorin Britta Cassens und der Vereinsvorsitzenden Melanie Maas vorgenommen und die Wanderpokale an folgende Gruppen übergeben:

Jugend: BV „Friesland“ Neu Ekels
Frauen, Holzgruppen: „Holzköpfe“ Upgant-Schott
Frauen, Gummigruppen: „LA Familia“ Upgant-Schott
Mixed, Gummigruppen: „ Mi dich egol“ Rechtsupweg (Titelverteidiger) Mixed, Holzgruppen: „Nutzt ja nix“ Rechtsupweg
Männer, Holzgruppen: „De Pockholter“ Canhusen/Hinte (Titelverteidiger) Männer, Gummigruppen; „Noord“ Norden

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